Rentenversicherung oder Risikolebensversicherung?

Was ist wichtiger: Rentenversicherung oder Risikolebensversicherung?

Auch wenn beide Versicherungen unter dem Stichwort Lebensversicherung verkauft werden, decken sie doch exakt gegensätzliche Risiken ab. In der Fachsprache nennt man beides biometrische Risiken, also solche, die mit der Lebenserwartung des Menschen zu tun haben.

  • Die Rentenversicherung als Teil der Altersvorsorge

Die Rentenversicherung deckt das biometrische Risiko der Langlebigkeit – einmal ganz platt gesagt, Sie versichern den Fall, dass Sie länger leben, als Ihr Geld reicht. Die Rentenversicherung verspricht Ihnen eine garantierte lebenslange Rente. Sie ist Teil Ihrer Altersvorsorge, und je früher Sie damit anfangen, desto leichter fällt es Ihnen, ausreichend Kapital anzusammeln. Auch wenn in der derzeitigen Niedrigzinsphase der Sinn der privaten Vorsorge über eine Versicherungslösung immer wieder in Frage gestellt wird, ist die Rentenversicherung doch alternativlos. Nur die Versicherungswirtschaft bietet Ihnen die lebenslange Rente und dazu noch eine garantierte Mindestverzinsung. Steigen die Zinsen, sind Sie an den Überschüssen beteiligt.

  • Die Risikoversicherung zur Absicherung finanzieller Verpflichtungen

Die Risikolebensversicherung verfolgt den umgekehrten Zweck – mit ihr sichern Sie das Risiko eines frühzeitigen Todes ab. Wir empfehlen sie jungen Familien, bei denen der Tod des Hauptverdieners zu finanziellen Engpässen führen würde, zum Beispiel weil die Ausbildung der Kinder finanziert oder ein Immobilienkredit abgezahlt werden muss. Die Risikoversicherung ist im Vergleich zu einer kapitalbildenden Versicherung sehr günstig, denn es gibt keine Sparanteile. Sie kann deshalb auch bequem finanziert werden, wenn das verfügbare Einkommen für den Aufbau einer Altersvorsorge noch nicht reicht.

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